Businesscoaching: Was treibt mich wirklich an

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Eine Frage für mich und eine für Euch: Was treibt mich wirklich an? Mein etwas ungerader Weg zum Frauen- und Businesscoach.

 

Beim Blick auf meinen Lebenslauf stehen so manchem Personaler sicher die Haare zu Berge. Zickzack geht der, keineswegs gerade und schon gar nicht berechenbar. Ich bin gelernte Bürokauffrau, habe im Vertrieb in der Gastronomie, Versicherungs- und Modebranche gearbeitet, war geschäftsführende Gesellschafterin eines Modelabels und habe schließlich (mit 45 Jahren!) eine Ausbildung zum systemischen Management Coach nach der Neuen Hamburger Schule gemacht. Heute arbeite ich selbstständig als Frauencoach. „Nicht stringent!“, würden einige meinen CV sicher nennen. Ich sage: Er ist vielfältig. Und ich bin verdammt stolz auf ihn. Denn er zeigt: Man kann alles machen, und alles werden – wenn man sich vertraut und weiß, was einen antreibt.

 

Businesscoach sein bringt zusammen, was mir wichtig ist: Anderen helfen und frei zu sein.

Bei mir war das zum Beispiel schon immer der Wunsch, selbstständig zu arbeiten. Frei zu sein in meinen Entscheidungen. Und anderen zu helfen. Das positive Feedback von Kollegen, Geschäftspartnern und Freunden, denen ich früher bei Entscheidungen über ihren künftigen Weg wichtige Impulse geben konnte, war letztlich eine Motivation für mich, die Coaching-Ausbildung zu beginnen. Heute bin ich Unternehmerin ohne Chef und Korsett. Und coache mit Herz, Seele und Verstand andere Frauen. Ich habe meinen Traumjob gefunden.

Durch das Businesscoaching lernte ich, dass Erfahrungen Schätze sind.

Niemals hätte ich mir vor 25 Jahren vorstellen können, was ich heute tue. Auch noch nicht vor zehn Jahren. Ich durfte vieles ausprobieren, bin unzähligen Menschen begegnet, die mir mal geholfen und mal auch so richtig im Weg gestanden haben. Waren alle Erfahrungen wirklich nötig? Wahrscheinlich! Denn das ist mein Erfahrungsschatz. Und ein Schatz im wahrsten Sinne des Wortes. Auch Deine Erfahrungen sind das für Dich. Nimm es als Geschenk und nutze jede davon für das, was Du tust. Für meinen heutigen Beruf als Coach ist mein Lebenslauf zum Beispiel geradezu perfekt – denn ich kenne die Herausforderungen des Berufslebens ganz genau. Und weiß, was die Frauen, die zu mir kommen, bewegt. Und kann ihnen so viel besser helfen. Dabei denke ich nicht in Schubladen und schon gar nicht stecke ich Menschen in eben solche hinein. Jede und jeder darf so sein, wie er ist. Klingt vielleicht nach einem Klischee, aber so lebe ich wirklich.

 

 

Dass die Wege nicht immer alle einfach verlaufen, brauche ich niemandem, der im Leben steht, zu erzählen. Und yes, es Bedarf manchmal einiger Umwege, Begegnungen und Stops, bis man an seinem Ziel ankommt. Aber ganz ehrlich: So ist nun mal das Leben. Wir reagieren, mal gewollt, mal erzwungen, auf das, was von außen kommt. Der Weg ist das Ziel. Ich weiß, ein ausgelutscher Spruch – aber einer, der so viel Wahrheit in sich trägt.

 

Also, los geht’s. Seid mutig, schafft Neues, bestätigt das Alte, fühlt Euch gut, lasst Erfahrungen und auch Fehler zu. Stellt Euch die Frage, immer wieder: „Was treibt mich wirklich an?“

 

Dann kann nichts mehr schiefgehen.

 

Eure Cornelia Paul